Heute war mein letzter Tag der Eingewöhnungsphase. Ich glaube auch, dass ich die schon einen Tag früher beendet hatte. Wer mein „Papa“ ist weiß ich schon. Wer meine „Mama“ ist weiß ich auch. Meine Höhle erkenne ich ab dem Eingang und in der Höhle kenne ich alle Winkel und Ecken.
An diese Dinge sollte ich mich in diesen drei Tagen gewöhnen. Nun kommt die 2. Phase. Die dauert 3 Wochen. In dieser Zeit soll ich verstehen, wie die hier so ticken. Was die für Tagesabläufe haben und mich am besten darauf einstellen. Am Ende der 2. Phase soll ich mich immer schön brav auf mein Herrchen konzentrieren. Warten wir es mal ab. An mir soll es nicht liegen.
Gestern hat es schon ein wenig mit dieser Erzieherei angefangen: Bei der Rauferei habe ich es mir angewöhnt immer etwas fester in die Hände zu beißen. Bis dann plötzlich ein lautes, quietschendes „Autsch“ erklang. Ok – war wohl zu fest. Ich bin lernfähig und bessere mich. Auch heute habe ich dann etwas softer gebissen 🙂
Gestern war es ja ein relativ anstrengender Tag für mich. Entsprechend musste ich heute erst einmal etwas Schlaf nachholen. Zwischen Mahlzeit Nr. 2 und Nachmittagskuchen habe ich einfach mal durchgeschlafen. Zwar musste ich eine Stunde (wie ich ja schon mal erwähnte) mein großes Geschäft verrichten (mit Erfolg natürlich), aber ansonsten schlief ich mich aus.
Dennoch: Vor der Nachtmahlzeit sind wir in den Wald gegangen. Kurz zum Schnuppern. Da gab es sooo viel für mich zu erkunden mit der Nase. Moos, Tannenzapfen, Holz usw. Da war dann auch gleich meine erste Übungsminute im Papi und Mami suchen. Sie versteckten sich jeweils hinter einem Baum und riefen nach mir. Naja – das war ja einfach. Aber trotzdem gab es ein Leckerli. Davon gibt es aber leider keine Fotos